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Gesund kochen: Warum sich Selberkochen lohnt

by Maria

Hand aufs Herz: Wie oft hast du schon überlegt, heute einfach etwas zu bestellen oder schnell ein Fertiggericht in den Ofen zu schieben? Ich verstehe das vollkommen, denn mir geht es manchmal genauso. Gerade an stressigen Tagen kostet Selberkochen oft etwas Überwindung. Dabei hat es viele Vorteile, die weit über ein gutes Essen hinausgehen.

Warum Kochen glücklich machen kann, Geld spart und oft sogar entspannend wirkt, erzähle ich dir in diesem Beitrag.

Für meine Mutter war Selberkochen ganz selbstverständlich. Einen Lieferservice gab es damals auf dem Dorf noch gar nicht, und Fertiggerichte spielten in unserer Familie kaum eine Rolle. Dafür waren die Speisekammer und die Gefriertruhe immer gut gefüllt – mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten, eingekochten Vorräten und selbst gemachten Leckereien.

Besonders gerne erinnere ich mich an die gemeinsamen Abendessen. Wenn mein Vater von der Arbeit nach Hause kam, saßen wir alle zusammen am Tisch. Bevor es losging, ließ meine Mutter ihren Blick kurz durch die Runde schweifen und zählte erst einmal nach, ob auch alle sechs Kinder da waren. 😅 Dann wurde ein Tischgebet gesprochen und wir konnten endlich loslegen.

Damals war das gemeinsame Essen in der Familie für mich völlig normal. Heute weiß ich, wie wertvoll diese Mahlzeiten waren. Es ging nicht nur darum, satt zu werden. Es war die einzige Zeit am Tag, in der wir alle zusammen waren. Dann wurde erzählt, gelacht und über den Tag gesprochen. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum Kochen und gemeinsames Essen bis heute einen wichtigen Platz in meinem Leben haben.

Wenn du mehr über mich und meine Kindheit erfahren möchtest, findest du hier meine persönliche Geschichte.

Gesund kochen beginnt in der eigenen Küche

Wer selbst kocht, weiß genau, was auf dem Teller landet und kann selbst entscheiden, welche Zutaten ins Essen kommen. Gesund kochen bedeutet aber nicht, ständig Kalorien zu zählen und schon gar nicht, auf alles zu verzichten, was schmeckt. Für mich geht es vielmehr darum, möglichst frische Zutaten zu verwenden und Fertigprodukte nur selten auf den Tisch zu bringen.

Schon kleine Veränderungen können einen Unterschied machen: eine Handvoll Gemüse mehr in der Pastasauce oder frische Kräuter statt Fertigwürze. Das tut gut und schmeckt.

Wie einfach gesundes Kochen sein kann, zeigen zum Beispiel meine Zucchinisuppe und meine Gemüselasagne. Beide Rezepte kommen auch bei Kindern gut an und haben schon so manchen Gemüseverweigerer überzeugt.

Und noch etwas: Wer regelmäßig selbst kocht, bringt automatisch mehr Abwechslung auf den Tisch. Saisonales Obst und Gemüse, neue Rezepte und unterschiedliche Gewürze sorgen dafür, dass gesundes Essen nie langweilig wird.

Selber kochen spart Geld

Essen gehen, Lieferdienste oder Fertiggerichte sind praktisch, können aber auf Dauer ganz schön ins Geld gehen. Wer regelmäßig selbst kocht, kann deutlich günstiger essen – besonders, wenn mehrere Personen mit am Tisch sitzen.

Beim Selberkochen kannst du saisonale Zutaten nutzen. Obst und Gemüse aus der Saison sind meistens günstiger und frischer, schmecken lecker und bringen ganz nebenbei viel Abwechslung auf den Teller. Kommen sie dann noch aus der Region, sind die Transportwege kurz – ein weiterer Pluspunkt für die Umwelt.

Bleiben Reste übrig, kannst du sie wunderbar verwerten: Aus übrig gebliebene Pfannkuchen wird eine Flädlesuppe, aus gekochten Kartoffeln ein Kartoffelsalat oder eine Portion Bratkartoffeln. So wird aus dem, was noch da ist, ganz einfach eine neue Mahlzeit.

Ich koche außerdem gerne gleich etwas mehr. Die zweite Portion gibt es am nächsten Tag mit einer anderen Beilage oder sie wandert in den Gefrierschrank. Mein Wiener Saftgulasch ist dafür ein gutes Beispiel. Es lässt sich prima vorbereiten, schmeckt aufgewärmt sogar noch besser und was übrig bleibt, wird portionsweise eingefroren.

Kochen macht Spaß und sorgt für Erfolgserlebnisse

Kochen ist mehr als nur die Zubereitung einer Mahlzeit. Es macht einfach Freude, aus ein paar Zutaten etwas Leckeres zu zaubern. 

Kochen macht Spaß – besonders gemeinsam. Bei einem Kochkurs wurde zusammen gekocht, probiert und natürlich auch viel gelacht.

Ich probiere zwischendurch gerne neue Rezepte aus. Manchmal klappt alles auf Anhieb, aber häufig muss ich improvisieren. Doch dabei lerne ich immer etwas dazu und genau das macht für mich den Reiz aus.

Wenn dann das Essen auf dem Tisch steht und alle zufrieden zugreifen, ist das jedes Mal ein kleines Erfolgserlebnis. Und wenn am Ende ein selbst gebackener Kuchen auf dem Tisch steht, ist die Freude natürlich besonders groß. 

REZEPTEMPFEHLUNG

Mein Marmorkuchen gehört zu den Rezepten, die ich immer wieder gerne backe.

Kochen kann richtig entspannen

Nach einem langen Tag tut es manchmal gut, einfach in der Küche zu stehen und etwas mit den Händen zu machen. Gemüse schnippeln, einen Teig kneten oder in einem Topf rühren – das kann richtig beruhigend sein und hilft dabei, abzuschalten.

Gesund kochen mit Maria

Beim Kochen konzentrieren wir uns auf eine Aufgabe und lassen den Alltag für einen Moment hinter uns. E-Mails, Nachrichten und To-do-Listen rücken in den Hintergrund.

Gerade in einer Zeit, in der wir oft viele Stunden vor Bildschirmen verbringen, ist das eine willkommene Abwechslung. Kochen schenkt uns eine kleine Auszeit und bringt uns zurück ins Hier und Jetzt.

Und ganz nebenbei tun wir auch etwas Gutes für uns selbst. Denn am Ende wartet nicht nur ein leckeres Essen, sondern auch das schöne Gefühl, sich bewusst Zeit für sich genommen zu haben.

Gemeinsam essen verbindet Menschen

Essen macht satt – aber gemeinsame Mahlzeiten können noch viel mehr. Wenn Familie oder Freunde am Tisch zusammenkommen, entstehen Gespräche, die im Alltag oft zu kurz kommen.

Beim Krimi-Dinner wurde unser gemeinsames Essen zum besonderen Erlebnis – mit viel Spaß, leckerem Essen und natürlich der Frage: Wer ist der Mörder?

Beim Essen wird erzählt, gelacht und manchmal auch diskutiert. Jeder berichtet von seinem Tag, und ganz nebenbei entstehen wertvolle gemeinsame Momente.

Dabei muss es nichts Besonderes sein. Oft sind es gerade die einfachen Gerichte, die allen in Erinnerung bleiben. Die Lieblingssuppe der Oma, der Sonntagskuchen oder das Familienrezept, das seit Jahren auf den Tisch kommt.

Wenn ich heute an meine Kindheit zurückdenke, erinnere ich mich nicht nur an das Essen selbst, sondern vor allem an die Zeit, die wir gemeinsam am Tisch verbracht haben. Vielleicht ist genau das einer der schönsten Gründe, warum sich Selberkochen lohnt.

REZEPTEMPFEHLUNG

Wenn es Lasagne gibt, greift bei uns jeder besonders gerne zu.

Kochen für Anfänger ist einfacher als viele denken

Viele Menschen glauben, dass man zum Kochen besonderes Talent braucht. Dabei wird niemand als Koch geboren. Kochen ist etwas, das man Schritt für Schritt lernen kann.

Am Anfang lohnt es sich, mit einfachen Rezepten zu starten. Pasta, Pfannkuchen, ein Auflauf oder eine Suppe gelingen meist ohne großen Aufwand und machen Lust auf mehr.

Ich versuche, alle meine Rezepte so zu schreiben, dass auch Kochanfänger gut damit zurechtkommen. Eine ausführliche, bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt dir genau, was zu tun ist, und ich gebe dir Tipps, worauf es bei der Zubereitung ankommt. So kannst du neue Gerichte ausprobieren und dabei ganz nebenbei immer mehr Erfahrung sammeln.

Wahrscheinlich wird nicht jedes Gericht beim ersten Versuch schon perfekt. Aber mit jedem Rezept sammelst du neue Erfahrungen und wirst sicherer.

Und das Beste: Schon kleine Erfolge motivieren. Wenn das Essen gelingt und schmeckt, wächst die Freude am Kochen ganz von allein. Und oft entsteht daraus ein Hobby, das dich viele Jahre begleiten kann.

Selbstgekochtes Essen ist Wertschätzung

Für andere zu kochen bedeutet oft mehr, als einfach nur eine Mahlzeit zuzubereiten. Es ist eine schöne Art zu zeigen: „Du bist mir wichtig.“ Ob für die Familie, Freunde oder Gäste – selbst gekochtes Essen schafft eine persönliche Atmosphäre. Keine Sorge – niemand erwartet ein perfektes Menü. Oft sind es gerade die einfachen Gerichte, die von Herzen kommen und deshalb besonders gut ankommen.

Wenn wir für andere kochen, schenken wir ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und ein Stück Gastfreundschaft. Aber Wertschätzung gilt nicht nur für andere. Auch für sich selbst zu kochen bedeutet, sich etwas Gutes zu tun. Eine selbst zubereitete Mahlzeit, schön angerichtet und in Ruhe genossen, hilft uns, zur Ruhe zu kommen. Ein kleines Stück Genuss im Alltag.

Rezepte sind für mich viel mehr als eine Liste von Zutaten und Zubereitungsschritten. Sie bewahren Erinnerungen und manchmal sogar ein kleines Stück von den Menschen, die uns wichtig sind.

Wenn ich heute manche Gerichte koche oder backe, denke ich unweigerlich an meine Kindheit, an den Duft aus der Küche meiner Mutter und an die Menschen, mit denen ich diese Mahlzeiten geteilt habe. Plötzlich ist ein ganz bestimmter Moment wieder da – obwohl er schon viele Jahre zurückliegt. 

Vielleicht geben wir mit einem Familienrezept deshalb nicht nur ein Gericht weiter, sondern auch ein Stück unserer eigenen Geschichte. Und genau das ist für mich einer der schönsten Gründe, warum sich Selberkochen lohnt. 🤗

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