Knuspriges Brot, sonnengereifte Tomaten, frisches Basilikum und ein aromatisches Dressing – Panzanella ist ein echter Klassiker der italienischen Küche. Der toskanische Brotsalat ist die perfekte Möglichkeit, altes Brot lecker zu verwerten und schmeckt als leichtes Mittag- oder Abendessen genauso gut wie als Beilage zum Grillen.
Panzanella stammt aus der Toskana und zeigt, wie aus einfachen Zutaten etwas ganz Besonderes entstehen kann. Knuspriges Brot, sonnengereifte Tomaten, Gurke, rote Zwiebel, frisches Basilikum und ein gutes Olivenöl – mehr braucht es für den italienischen Brotsalat eigentlich nicht. Gerade weil das Rezept so schlicht ist, lohnt es sich, bei den Zutaten auf beste Qualität zu achten.
Besonders aromatisch wird Panzanella mit reifen Sommertomaten. Verwende gerne verschiedene Sorten wie Ochsenherz-, Roma- oder Kirschtomaten – das sorgt nicht nur für mehr Geschmack, sondern macht den Salat auch richtig schön bunt. Den austretenden Tomatensaft solltest du unbedingt auffangen und ins Dressing geben. Er verleiht dem Dressing ein besonders intensives Aroma und macht den Brotsalat noch saftiger.
Für eine richtig gute Panzanella brauchst du nur wenige Zutaten, umso wichtiger ist ihre Qualität. Das A und O für den toskanischen Brotsalat sind gute, aromatische Tomaten neben gutem Olivenöl und knusprigem Brot.
Gemüse & Kräuter
Tomaten
Gurken
Zwiebeln
Basilikum
Vorratsschrank
Ciabatta
Olivenöl
Rotweinessig
Dijon-Senf
Agavendicksaft oder Honig
Die genauen Mengenangaben und die Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du weiter unten im Rezept. Du kannst es dort ganz bequem ausdrucken oder speichern.
Was ist Panzanella? Der italienische Brotsalat aus der Toskana
Die italienische Küche zeigt immer wieder, dass aus wenigen guten Zutaten etwas ganz Besonderes entstehen kann – und Panzanella ist das beste Beispiel dafür. Der toskanische Brotsalat wurde ursprünglich erfunden, um altbackenes Brot zu verwerten. Heute gehört er zu den beliebtesten Sommersalaten Italiens und begeistert mit seiner Einfachheit und seinem unverwechselbaren Geschmack.
Je nach Region wird Panzanella etwas unterschiedlich zubereitet. Mal kommen Gurken dazu, mal Kapern oder Oliven. Das Herzstück bleiben aber immer aromatische Tomaten, gutes Olivenöl und knuspriges Brot, das das Dressing wunderbar aufnimmt.
Während das Brot früher oft eingeweicht wurde, wird es heute meist goldbraun angeröstet. So nimmt es das Dressing perfekt auf, bleibt aber trotzdem angenehm bissfest – genau das macht eine gute Panzanella aus.
Welches Brot für das Panzanella Rezept?
Für eine klassische Panzanella verwende ich am liebsten Ciabatta mit einer schön rustikalen Kruste. Am besten ist das Brot schon ein bis zwei Tage alt, denn dann nimmt es das Dressing wunderbar auf, ohne zu weich zu werden. Du kannst aber auch Baguette oder ein anderes rustikales Weißbrot verwenden.
Hast du nur frisches Brot zu Hause, ist das kein Problem: Röste die Brotwürfel zunächst einige Minuten ohne Öl an oder lasse sie vor dem Rösten etwas antrocknen. Ich habe sie dafür einfach eine Weile in die Sonne gelegt – das hat wunderbar funktioniert. So bleiben sie schön knusprig und nehmen später nicht zu viel Öl auf.
Kann ich Panzanella variieren?
Die klassische Panzanella kommt zwar ganz ohne Käse aus, aber mit etwas Büffelmozzarella oder ein paar gehobelten Parmesan-Spänen schmeckt sie ebenfalls wunderbar. Probiere einfach aus, welche Variante dir am besten gefällt.
Mit Mozzarella oder Burrata
Für eine sättigendere Variante kannst du kurz vor dem Servieren Büffelmozzarella oder cremige Burrata auf den Salat geben. Beides passt hervorragend zu den aromatischen Tomaten und macht aus der Panzanella eine leichte Hauptmahlzeit.
Mit Parmesan
Ein paar gehobelte Parmesan-Späne verleihen dem Brotsalat eine würzige Note. Sie sind zwar nicht typisch für die klassische Panzanella, schmecken aber hervorragend und passen besonders gut zu reifen Sommertomaten.
Weitere Ideen
- Kapern für eine leicht salzige Note
- Schwarze Oliven
- Geröstete Pinienkerne
- Etwas Rucola für eine leicht pfeffrige Schärfe
Woher kommt der Name "Panzanella"?
Der Name "Panzanella" stammt vermutlich aus der Toskana. Über seine genaue Herkunft gibt es verschiedene Erklärungen. Sicher ist jedoch, dass der Salat seit Jahrhunderten zur traditionellen italienischen Sommerküche gehört und ursprünglich zur Verwertung von altbackenem Brot zubereitet wurde.
Meine Tipps für die perfekte Panzanella
Verwende unterschiedliche Tomatensorten
Eine Mischung aus Ochsenherz-, Roma- und Kirschtomaten sorgt nicht nur für mehr Aroma, sondern macht den Salat auch optisch besonders attraktiv.
Die Zwiebel möglichst fein schneiden
Rote Zwiebeln schmecken etwas milder als gelbe und passen deshalb besonders gut zur Panzanella. Schneide sie in feine Halbringe oder Würfel, damit sie die anderen Zutaten geschmacklich nicht überdecken.
Den Tomatensaft unbedingt auffangen
Schneide die Tomaten einige Minuten vor der Zubereitung und lass sie in einem Sieb über einer Schüssel abtropfen. Den aufgefangenen Tomatensaft solltest du unbedingt mit ins Dressing geben – er sorgt für besonders viel Aroma.
Gurken entkernen
Verwendest du Salatgurken, lohnt es sich, das weiche Kerngehäuse mit einem Löffel herauszuschaben. So wird der Salat nicht unnötig wässrig und bleibt länger frisch.
Das Dressing abschmecken
Sind deine Tomaten nicht ganz so aromatisch oder schmecken sie etwas säuerlich, kannst du das Dressing mit einem halben Teelöffel Honig oder Agavendicksaft fein abrunden. Oft genügt schon eine kleine Menge.
Das richtige Timing macht den Unterschied
Tomaten, Gurke und Zwiebeln zuerst mit dem Dressing vermengen. Die gerösteten Brotwürfel und das Basilikum erst ganz zum Schluss vorsichtig unterheben – so bleiben die Brotwürfel länger knusprig und das Basilikum behält sein frisches Aroma.
Panzanella nicht direkt aus dem Kühlschrank servieren
Nimm die Zutaten – vor allem die Tomaten – etwa 20 bis 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. Bei Zimmertemperatur entfalten sie ihr volles Aroma und der Brotsalat schmeckt deutlich intensiver.
Häufige Fragen zum Panzanella Rezept (FAQ)
Kann ich den Brotsalat vorbereiten?
Ja, allerdings schmeckt Panzanella am besten frisch. Du kannst Tomaten, Gurke, Zwiebeln und das Dressing einige Stunden im Voraus vorbereiten. Die gerösteten Brotwürfel und das Basilikum solltest du aber erst kurz vor dem Servieren unterheben, damit das Brot schön knusprig bleibt.
Wie lange hält sich Panzanella?
Am besten schmeckt der italienische Brotsalat direkt nach der Zubereitung. Reste kannst du bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren. Die Brotwürfel verlieren dabei allerdings ihre knusprige Konsistenz.
Kann ich Panzanella vegan zubereiten?
Ja, das Grundrezept ist bereits vegan, sofern du das Dressing mit Agavendicksaft statt Honig abschmeckst oder die Süße einfach weglässt.
MEINE REZEPTEMPFEHLUNG
Wenn dir meine Panzanella gefällt, probiere unbedingt auch meinen klassischen Caprese-Salat, den mediterranen Nudelsalat oder das Kohlrabi-Carpaccio mit Parmesan. Ich wünsche dir viel Freude beim Nachmachen und einen guten Appetit!
Rezept für Panzanella, den italienischen Brotsalat

Panzanella – italienischer Brotsalat wie in der Toskana
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Zutaten
Zutaten
- 150 g Ciabatta oder anderes rustikales Weißbrot am besten vom Vortag
- ca. 1 EL Olivenöl
- 400 g reife Tomaten (z. B. Ochsenherz-, Roma- oder Kirschtomaten)
- ½ Salatgurke
- ½ kleine rote Zwiebel
- 1 Handvoll frisches Basilikum
Dressing
- 3 EL hochwertiges Olivenöl
- 1,5 EL Rotweinessig
- ½ TL Dijon-Senf (optional - macht das Dressing cremiger)
- 1 Knoblauchzehe fein gerieben (optional)
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- ½ TL Agavendicksaft oder Honig (optional)
Anleitung
- Das Brot in mundgerechte Würfel schneiden und mit etwas Olivenöl in einer Pfanne rundum goldbraun rösten.Tipp: Hast du kein Brot vom Vortag, kannst du frisches Ciabatta ebenfalls verwenden. Röste die Brotwürfel zunächst ohne Öl einige Minuten trocken an oder lasse sie vor dem Rösten etwas antrocknen. So bleiben sie schön knusprig und saugen sich später nicht mit zu viel Öl voll.150 g Ciabatta oder anderes rustikales Weißbrot | ca. 1 EL Olivenöl

- Die Tomaten in Stücke schneiden, leicht salzen und ein paar Minuten ziehen lassen. Dabei entsteht aromatischer Tomatensaft – der gehört später unbedingt mit ins Dressing.400 g reife Tomaten

- Gurke halbieren, entkernen und in halbe Scheiben schneiden. Die rote Zwiebel in feine Halbringe schneiden.½ Salatgurke | ½ kleine rote Zwiebel

Für das Dressing
- Olivenöl, Rotweinessig, Senf, Knoblauch, Salz und Pfeffer verrühren. Den ausgetretenen Tomatensaft unterrühren und bei Bedarf mit etwas Agavendicksaft oder Honig abschmecken.3 EL hochwertiges Olivenöl | 1,5 EL Rotweinessig | ½ TL Dijon-Senf | Salz und frisch gemahlener Pfeffer | ½ TL Agavendicksaft oder Honig | 1 Knoblauchzehe

- Tomaten, Gurke und Zwiebel mit dem Dressing vermengen. Anschließend die Brotwürfel und die Basilikumblätter vorsichtig unterheben. Den Salat 10 bis 15 Minuten ziehen lassen oder sofort servieren.Lass dir den toskanischen Brotsalat gut schmecken! 😊1 Handvoll frisches Basilikum

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Den Beitrag habe ich 2020 erstellt und 2026 zuletzt aktualisiert.




6 Kommentare
Super Rezept, schmeckt ganz hervorragend.
Wie schön – das freut mich, Barbara. 😊
Hallo Maria,
habe dieses Rezept jetzt endlich mal getestet mit eigenen Kirschtomaten und Snackgurken. Der Clou sind wirklich die kross gebratenen Brotwürfel, die geben dem Salat den gewissen Crunch. Das Rezept kommt auf jeden Fall in meine Wiederholungsliste, vielen Dank dafür.
LG von Lore
Mit eigenen Kirschtomaten schmeckt die Panzanella bestimmt noch einmal so gut, liebe Lore. 😍 Und ja, die knusprigen Brotwürfel machen für mich auch den besonderen Reiz aus. Dass der Salat auf deine Wiederholungsliste kommt, freut mich riesig. Vielen Dank für deine schöne Rückmeldung!
Liebe Grüße, Maria
Wunderbares Rezept-voller Aromen und Erinnerung an ‚dolce far‘ niente‘…
Danke, liebe Maria!
Vermisse das gestrige Sonntagsrezept?
Viele Grüße
Heidi
Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung liebe Heidi, das freut mich, dass dir der Brotsalat auch so gut geschmeckt hat.?
Ich habe am Sonntag, wie immer, meinen Newsletter rausgeschickt. Es war diesmal ein Obatzda mit Birnen. Meinst du, er ist in deinem SPAM-Ordner gelandet? Sag mir gerne Bescheid, was da los war.
Liebe Grüße – und noch einen schönen Sommer liebe Heidi!
Deine Maria