Quarkbällchen – einfach selber machen

Das Rezept gelingt auch ohne Fritteuse

by Maria

Wie du leckere Quarkbällchen einfach und schnell selber machen kannst, das zeige ich dir heute mit diesem Rezept. Die fluffigen Quarkkrapfen schmecken nicht nur im Fasching, an Silvester oder zum Kindergeburtstag, sie sind zu allen Zeiten sehr beliebt und du brauchst dafür nur wenige Zutaten. Quarkbällchen selber zu machen ist wirklich einfach und sie schmecken sogar besser als vom Bäcker.

quarkbällchen rezept

Wir lieben die kleinen, fluffigen Quarkbällchen zu jeder Jahreszeit, nicht nur im Fasching bzw. Karneval oder Fastnacht. Sie sind übrigens auch bei Kindergeburtstagen sehr begehrt, denn sie können direkt aus der Hand vernascht werden. Weil sie ungefüllt sind, gibt es dabei auch keine Kleckerei und das freut wiederum die Mama.😊

Für das Quarkbällchen-Rezept brauchst du keine Fritteuse, wir frittieren die Bällchen einfach im Topf mit ausreichend Öl. Solltest du eine Fritteuse haben, dann kannst du sie für dieses Rezept selbstverständlich verwenden.

quarkbällchen rezept

Die richtige Temperatur für das Frittieröl

Für das perfekte Gelingen brauchen wir ca. 170 Grad. Halte einfach den Stiel eines Holzlöffels in das heiße Öl, sobald kleine Bläschen um das Holz herum aufsteigen, ist die Temperatur richtig. Wenn du ein digitales Bratenthermometer hast, kannst du auch damit die Temperatur messen.

Wieviel Teig kommt ins heiße Öl?

Ich habe zuerst mit einem Eisportionierer den Teig abgemessen. Das geht recht gut und die Bällchen werden schön rund, jedoch waren sie mir am Ende etwas zu groß, denn sie gehen im Fett ja auch noch auf. 

Für die zweite Charge habe ich mit einem kleinen Löffeln den Teig entnommen und mit dem zweiten Löffel rund geformt, so gut es halt ging. Die Teigmenge war nicht größer als ein Tischtennisball. Mit den Löffeln bekommt man die Bällchen zwar nicht perfekt geformt, aber das macht nichts, denn sie gehen im Fett noch auf und werden dadurch etwas runder. Ich mochte die kleineren Bällchen am Ende etwas lieber.

Wie lange dauert die Frittierzeit?

Die Frittierzeit hängt von der Teigmenge ab. Wenn du größere Bällchen formst, wie z.B. mit dem Eisportionierer, dann dauert es ca. 7-8 Minuten, bis sie fertig sind. Kleinere Bällchen mit Teelöffeln abgemessen dauern nur ca. 3-4 Minuten. Backe die Quarkbällchen nicht zu lange, damit sie innen noch weich und fluffig bleiben. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du auch ein Probe-Bällchen backen.

Der Trick mit dem klebrigen Teig

Du wirst feststellen, dass der Teig sehr klebrig ist. Damit er nicht am Löffel hängt, hilft ein kleiner Trick: Tauche den Löffel vorher in das heiße Öl und wenn du die Bällchen ins Fett gibst, dann tauchst du einfach jedes Mal den Löffel mit ein und schon flutschen die Bällchen ins heiße Fett und nichts klebt mehr an.

quarkbällchen frittieren

Quarkbällchen wie vom Bäcker - aber besser!

Wie jedes Schmalzgebäck schmecken auch die Quarkbällchen frisch am allerbesten. Wenn wir sie selber machen, dann stehen sie auch nicht lange herum, sondern sind vermutlich in kurzer Zeit schon aufgegessen (am allerbesten schmecken sie nämlich, wenn sie noch ein bisschen warm sind). Beim Bäcker ist das natürlich anders, da kann es schon mal länger dauern, bis sie verkauft sind, deshalb schmecken die selbstgemachten einfach besser.

Werden die kleinen Quarkkrapfen gefüllt?

Das Quarkbällchen-Rezept basiert auf einem einfachen Quarkrührteig. Sie werden, im Gegensatz zu den größeren Faschingskrapfen aus Hefeteig, nicht gefüllt. Weil aber der Teig nur leicht gesüßt ist, werden die kleinen Quarkkrapfen nach dem Frittieren in Zimtzucker gewälzt. 

Rezeptempfehlung

Magst du auch so gerne süßes Kleingebäck, das man direkt aus der Hand vernaschen kann? Dann gefallen dir vielleicht auch diese einfachen Rezepte.😊

REZEPTEMPFEHLUNG

Wenn du einmal Cantuccini nach diesem tollen Rezept selber gemacht hast, dann wirst du nie wieder die knochentrockenen, viel zu süßen Dinger kaufen wollen. Der Trick: Sie werden zweimal gebacken!😉

Hast du jetzt Appetit bekommen auf herrlich fluffig-knusprige Quarkbällchen? Dann lass uns gleich mal nachsehen, was du dafür brauchst.

Für dieses Rezept brauchst du folgende Zutaten:

Obst
Obst

Zitrone
(nur etwas Saft davon)

Milchprodukte
Milchprodukte & Eier

Quark
(20 % Fettgehalt)
Eier

Vorratsschrank
Vorratsschrank

Mehl
Backpulver
Salz
Zucker
Vanillezucker
Zimt
Öl (zum Frittieren)

Quarkbällchen Rezept - so geht's:

  1. Erhitze das Frittieröl in einem Topf auf ca. 170 Grad. Du brauchst, je nach Topfgröße ca. 1-1,5 Liter davon.
  2. Während dessen schlägst du Eier, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronensaft sehr cremig auf, dann wird der Quark untergerührt und am Ende das Mehl mit dem Backpulver. Es wird ein relativ fester Rührteig.
  3. Prüfe ob das Öl heiß genug ist (mit dem Holzlöffel-Stiel). Wenn sich kleine Bläschen zeigen, ist die Temperatur richtig. 
  4. Tauche einen kleinen Löffel in das heiße Fett, nimm eine kleine Menge Teig und forme ihn mit dem 2. Löffel, soweit möglich, rund. Lass den Teig ins Fett gleiten und gib noch weitere Bällchen ins Öl. Backe die Quarkbällchen, je nach Größe, ca. 4 Minuten. Sie drehen sich im Fett von selbst, aber vielleicht musst du auch mal nachhelfen.
  5. Hol die fertigen Bällchen aus dem Öl (z.B. mit einer Schaumkelle oder einem Löffel), lass sie auf Küchenpapier kurz abtropfen und wälze sie noch warm in Zimtzucker oder bestreue sie mit Puderzucker.
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Häufige Fragen zum Rezept

Wie lange bleiben die Quarkbällchen frisch?

Wie jedes Schmalzgebäck schmecken auch die Quarkbällchen ganz frisch am allerbesten. Was am selben Tag nicht gegessen wird, kannst du am nächsten Tag bei 160 Grad Umluft kurz aufbacken. Die Quarkbällchen eignen sich auch zum Einfrieren. Gib sie gleich nach dem Abkühlen in eine Gefrierbox oder einen Gefrierbeutel. So verpackt halten sie sich 3-4 Monate im Tiefkühler. 

Wie soll man die Quarkbällchen am schonendsten auftauen?

Lass sie am besten bei Zimmertemperatur auftauen, das dauert ca. 45 Minuten. Gib sie dann noch kurz in den 160 Grad heißen Ofen zum Aufbacken.

Welches Fett oder Öl brauche ich für dieses Rezept?

Nimm raffiniertes (also hoch erhitzbares) neutrales Pflanzenöl, wie z.B. Rapsöl, Sonnenblumenöl, oder Erdnussöl.

Kann ich das gebrauchte Öl nochmals verwenden?

Ja, du kannst das Öl mehrmals verwenden. Lass es etwas abkühlen und durch ein Sieb laufen, welches mit Küchenpapier ausgelegt ist. Fülle es dann zurück in die Flasche oder eine andere Glasflasche. Erst wenn es anfängt unangenehm zu riechen, musst du es entsorgen. 

Wie und wo kann ich altes Frittieröl oder Fett entsorgen?

Gieße das abgekühlte! Öl in einen festen Plastikbeutel (lass dir ggf. dabei helfen). Verschließe den Beutel gut und stelle ihn in den Abfalleimer, von dort aus geht’s ab in die Tonne. Altes Frittieröl wird über den Restmüll entsorgt, es darf nicht in die Biotonne.

Solltest du Frittierfett verwenden, dann lässt du es auskühlen. Wenn es fest ist, holst du es z.B. mit dem Teigschaber aus dem Topf, wickelst es in Zeitungspapier und entsorgst es ebenfalls über den Restmüll.

Diesen und noch weitere wertvolle Tipps und Tricks aus meiner Küche findest du unter dem Menüpunkt „Meine Kochtipps“ und unter „Meine Backtipps„.

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Warum du die Quarkbällchen unbedingt probieren solltest:

    • Schmecken unheimlich lecker und fluffig.
    • Sind schnell gemacht und nicht zu süß.
    • So frisch kann man die Quarkbällchen nicht kaufen.
    • Beliebt bei Kindern und Eltern (keine Kleckerei, weil sie nicht gefüllt sind).

Das Quarkbällchen Rezept zum Drucken

quarkbällchen rezept

Quarkbällchen - einfach selber machen

Die kleinen Quarkbällchen lieben wir nicht nur im Fasching oder an Silvester. Sie sind erstaunlich schnell und einfach selbst gemacht und schmecken viel besser als vom Bäcker.
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Vorbereitung10 Minuten
Zubereitung20 Minuten
Zeit gesamt30 Minuten
Portionen: 30 Stück, je nach Größe
Nährwerte pro Portion:
Kalorien: 109 kcal | Kohlenhydrate: 13 g | Eiweiß: 4 g | Fett: 5 g
Dafür brauchst du:

Zutaten

Für den Teig

  • 3 Eier Gr. M
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 250 g Quark, 20 % Fett
  • 250 g helles Weizenmehl Type 405
  • 8 g Backpulver (= ½ Päckchen)

Zum Ausbacken und Wälzen

  • 1 l Frittieröl z.B. raffiniertes Sonnenblumen-, Raps- oder Erdnussöl
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zimt

Anleitung

Vorbereitung

  • Erhitze das Frittieröl in einem Topf auf ca. 170 Grad. Du brauchst, je nach Topfgröße ca. 1 bis 1,5 Liter davon.
    1 l Frittieröl
    Frittieröl für die Quarkbällchen
  • Während dessen schlägst du Eier, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronensaft cremig auf, anschließend wird der Quark untergerührt.
    Teig für die Quarkbällchen
  • Am Ende kommt das Mehl mit dem Backpulver hinzu. Es wird ein relativ fester Rührteig.
    3 Eier | 100 g Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | 1 Prise Salz | 1 Spritzer Zitronensaft | 250 g Quark, 20 % Fett | 250 g helles Weizenmehl | 8 g Backpulver
    Teig für die Quarkbällchen
  • Prüfe ob das Öl heiß genug ist. Halte dafür einen Holzlöffel-Stiel in das Öl, wenn sich kleine Bläschen zeigen, ist die Temperatur richtig. Oder prüfe mit einem Bratenthermometer.
    Frittieröl für die Quarkbällchen

Zubereitung

  • Tauche einen kleinen Löffel in das heiße Fett, nimm eine kleine Menge Teig und forme ihn mit dem 2. Löffel, soweit möglich, etwas rundlich. Lass den Teig ins Fett gleiten und gib noch weitere Bällchen ins Öl. Backe die Quarkbällchen, je nach Größe, ca. 4 Minuten. Sie drehen sich im Fett von selbst, aber evtl. musst du auch mal nachhelfen.
    quarkbällchen frittieren
  • Hol die fertigen Bällchen aus dem Öl (z.B. mit einer Schaumkelle), lass sie auf Küchenpapier kurz abtropfen und wälze sie noch warm in Zimtzucker oder bestreue sie mit Puderzucker.
    Lass dir die leckeren Quarkbällchen gut schmecken😋
    100 g Zucker | 1 TL Zimt
    quarkbällchen rezept

TIPP

Die Quarkbällchen schmecken am allerbesten ganz frisch. Sollten welche übrig bleiben, kannst du sie am nächsten Tag im heißen Backofen kurz aufbacken. Sie eigenen sich auch sehr gut zum Einfrieren. 
Für weitere Tipps schau einfach in den Blogbeitrag.😊

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2 Kommentare

astrid forti 21. Januar 2024 - 21:33

vielen dank für deine feinen rezepte, freue mich schon aufs selbst backen und kochen 🙂

Antwort
Maria 22. Januar 2024 - 9:46

Sehr gerbe liebe Astrid, ich freue mich, wenn dich meine Rezepte so inspirieren können!😍💛 Ich wünsche dir schon jetzt viel Spaß beim Ausprobieren.
Ganz liebe Grüße, Maria

Antwort