Mein bestes Zimtsterne Rezept mit vielen Tipps für ein einfaches und garantiert perfektes Gelingen. Mit einer ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung, praktischen Tricks zum Ausrollen und Glasieren und all den kleinen Kniffen, die deine Zimtsterne herrlich saftig und unglaublich lecker machen.
Zimtsterne gehören für mich einfach zu den schönsten Klassikern auf dem Plätzchenteller. Dieses Aroma, die weiche, saftige Textur und natürlich der hübsche Sternen-Look – da bin ich jedes Jahr wieder aufs Neue verliebt. Mit meinem liebsten Zimtsterne Rezept gelingt dir der Weihnachtsklassiker ganz entspannt und ganz ohne Stress, du wirst sehen!
Vielleicht hast du dich bisher nicht so recht an die Zimtplätzchen herangetraut, weil man überall hört, wie knifflig sie sein sollen. Klebriger Teig hier, steinharte Plätzchen da. Ganz ehrlich: Muss nicht sein! In diesem Beitrag zeige ich dir meine bewährten Tricks, damit deine Zimtsterne weich, saftig und ohne Chaos auf dem Küchentisch perfekt gelingen.
Willst du das Rezept gerne ausprobieren? Dann lass uns gleich mal nachsehen, was du dafür brauchst.
Für das Zimtstern Rezept brauchst du diese Zutaten:
Milchprodukte & Eier
Eier (nur das Eiweiß
Vorratsschrank
Mandeln
Puderzucker
Vanille-Essenz
Salz
Zimt
Instand Espressopulver
Die genauen Mengenangaben und die Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du weiter unten im Rezept. Du kannst es dort ganz bequem ausdrucken oder speichern.
Mein bestes Rezept für saftige Zimtsterne
Damit deine Zimtsterne richtig schön gelingen – außen glatt, innen herrlich weich – kommt es auf ein paar Kleinigkeiten an: genügend Kühlzeit, eine moderate Backtemperatur und die passende Backdauer. Und das Beste: Für den Teig brauchst du nur eine Handvoll Zutaten: Dunkle, unblanchierte Mandeln, Eiweiß, Puderzucker und natürlich Zimt. Für das extra runde Aroma gebe ich immer noch eine kleine Prise Instant Espressopulver dazu. Ein winziger Trick mit großer Wirkung!
Zutaten für die weichen Zimtplätzchen
Für den Zimtstern Teig reichen ein paar wenige, aber richtig gute Zutaten – und jede davon trägt ihren Teil zum Aroma bei.
Zimt
Ohne ihn geht’s natürlich nicht: Das typische Weihnachtsgewürz macht die Sterne erst zu Zimtsternen.
Fein gemahlene Mandeln
Sie sind die Basis des Teiges und sorgen für die saftig-weiche Konsistenz. Unblanchiert (also mit Schale) liefern sie zusätzlich feines Mandelaroma und leichte Röstaromen.
Puderzucker und Eiweiß
Daraus rührst du die süße Baiser-Masse für den Zimtstern Teig an. Das Baiser zum Bestreichen bereiten wir später separat zu, damit es schön cremig ist beim Aufbringen.
Eine Prise Salz
Ganz wichtig für die Geschmacksbalance – hebt das Aroma wunderbar hervor.
Vanille-Essenz oder Bourbon Vanillezucker
Bringt eine sanfte, warme Vanillenote in die Sterne.
Mein Extra-Tipp: Instant-Espressopulver
Nur ein Hauch davon macht einen erstaunlichen Unterschied: Es rundet die Süße ab und hebt den Zimtgeschmack noch stärker hervor. Ein echter Geschmacksbooster!
Ceylon oder Cassia Zimt - wo liegt der Unterschied?
Für Zimtsterne eignet sich beides, aber es gibt Unterschiede:
-
Ceylon-Zimt („echter Zimt“): hellbraun, feiner, mild-süßlich im Geschmack. Perfekt, wenn du einen sanften Zimtgeschmack willst.
-
Cassia-Zimt: dunkler, kräftiger und etwas schärfer. Er ist günstiger, hat aber einen intensiveren Geschmack, der die Zimtsterne deutlich würziger macht.
Tipp: Wer regelmäßig größere Mengen Zimt isst oder für Kinder backt, sollte eher Ceylon-Zimt verwenden – er enthält weniger Cumarin, eine natürliche Substanz, die in größeren Mengen nicht so gut für die Leber ist.
Tipps fürs perfekte Gelingen
Damit deine Zimtsterne wirklich weich, glatt und wunderbar aromatisch werden, helfen ein paar kleine Kniffe:
Eiweiß rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen: Auf Zimmertemperatur lässt es sich viel besser aufschlagen – und genau das sorgt später für eine feine, stabile Masse.
Mandeln sehr fein mahlen: Je feiner die Mandeln, desto harmonischer verbindet sich der Teig. Zu grobe Mandeln machen ihn bröselig und schwer zu verarbeiten.
Puderzucker vorher sieben: Klingt unscheinbar, verhindert aber kleine Klümpchen im Teig und in der Glasur.
Zimt nach Geschmack dosieren: Manche mögen’s kräftig, andere etwas milder – hier kannst du ganz nach deinem Zimt-Level gehen.
Für die Glasur ein eigenes Baiser anrühren: So bekommst du ein Topping, das sich super verstreichen lässt und beim Backen schön glatt wird.
- Der Teig sollte vor dem Ausrollen gut gekühlt werden, mindestens 2 Stunden, oder über Nacht. So bleibt er formstabil und klebt deutlich weniger. Achte außerdem darauf, dass die Mengen im Teig wirklich passen, denn beim Zimtstern kommt es auf das Verhältnis von Eiweiß, Mandeln und Puderzucker an.
Zimtsterne bestreichen ist tricky! Geht es auch einfacher?
Zimtsterne zu bestreichen klingt immer ein bisschen nach Fummelarbeit – aber keine Sorge, es geht viel einfacher, als man denkt. Gib einen Klecks von der cremigen Baiser-Masse, die du für die Glasur extra zubereitet hast, in die Mitte jedes Sterns und streiche das Baiser bis zu den Rändern und in die Spitzen. Ein kleiner Silikon-Backpinsel ist dafür ideal, weil das frische Baiser weich ist und schön verläuft.
Ich habe auch getestet, den Eischnee direkt auf die ganze Teigplatte zu streichen und dann auszustechen. Das klappt zwar, aber dafür brauchst du einen speziellen Zimtstern-Ausstecher, und die Teigreste müssen immer wieder mit Mandeln verknetet werden. Für mich war das deutlich umständlicher – einzeln bestreichen finde ich entspannender und sieht am Ende genauso schön aus. Ich leg mir dazu meine Lieblingsmusik auf oder höre einen spannenden Podcast – dann geht es fast wie von selbst.😊
Bei welcher Temperatur werden Zimtsterne gebacken?
Zimtsterne werden bei niedriger Temperatur gebacken, sonst werden sie schnell hart. Ideal sind 100 Grad Umluft oder 120 Grad Ober-/Unterhitze. Der Vorteil bei Umluft: Du kannst 2 Bleche auf einmal backen. Je nachdem, wie dein Ofen backt musst du die Temperatur und Backzeit evtl. ein wenig anpassen.
Warum so niedrig?
Die Zimtsterne sollen trocknen, nicht richtig durchbacken. Dadurch bleiben sie innen weich und außen schön weiß und glatt. Sobald die Oberfläche nicht mehr glänzt, aber noch hell ist, sind sie perfekt.
Länger backen macht sie trocken – also lieber früh rausnehmen!
Was tun, wenn die Zimtsterne zu hart geworden sind?
Keine Sorge – das ist mir auch schon passiert. Gib einfach ein kleines Stück Apfel oder eine halbe Scheibe Orange mit in die Keksdose. Die Früchte spenden Feuchtigkeit und schon nach ein bis zwei Tagen werden die Sterne wieder schön weich. Wichtig ist nur, das Obst regelmäßig austauschen, damit sich kein Schimmel bildet.
Wie lange kann man Zimtsterne aufbewahren?
Zimtsterne sind ja am besten, wenn sie innen schön weich bleiben. Damit das klappt, solltest du sie luftdicht aufbewahren – zum Beispiel in einer Plätzchendose oder einem gut verschlossenen Glasbehälter. Zwischen die Lagen kannst du ein Blatt Backpapier legen, so kleben die Sterne nicht zusammen.
Am besten lagerst du sie bei Zimmertemperatur, kühl und trocken – in der Regel halten sie sich so zwei bis drei Wochen.
Häufige Fragen zum Zimtsterne Rezept (FAQ)
Sind Zimtsterne glutenfreie Plätzchen?
Ja – Zimtsterne kommen ganz ohne Mehl aus und sind dadurch von Natur aus glutenfrei. Perfekt also für alle, die auf Gluten verzichten müssen. Achte nur darauf, wirklich reine gemahlene Mandeln zu verwenden und keine Mischprodukte, dann bist du auf der sicheren Seite.
Warum soll das Eiweiß Zimmertemperatur haben??
Eiweiß lässt sich bei Raumtemperatur deutlich besser und stabiler aufschlagen als kaltes Eiweiß aus dem Kühlschrank. Die Luftbläschen verbinden sich schneller, das Volumen wird größer und der Eischnee wird feinporiger – perfekt für einen stabilen Baiser und saftige Zimtsterne.
🥚 Mein schneller Trick: Hast du vergessen, die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu holen? Kein Problem. Leg sie einfach für etwa 5 Minuten in lauwarmes Wasser (nicht heiß!). Danach lassen sich die Eiweiße ganz normal aufschlagen. Aber bitte nicht länger, sonst erwärmen sich die Eier zu stark.
Was tun, wenn der Teig klebt und sich nicht ausrollen lässt?
Einfach länger kühlen lassen oder etwas mehr Mandeln unterkneten – dann wird er wieder formstabil.
Und falls die Sterne am Ausstecher hängen bleiben, tauchst du die Form zwischendurch einfach in Wasser oder Puderzucker. Damit der Teig beim Ausrollen nicht am Untergrund klebt, legst du ihn zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel – damit klappt’s garantiert ohne Frust.
Warum wird mein Zimtstern-Teig bröselig?
Ein bröseliger Zimtstern-Teig hat meist nur einen Grund: Er ist zu trocken! Das passiert, wenn zu viele Mandeln im Teig gelandet sind oder das Eiweiß etwas zu klein war. Auch sehr grob gemahlene Mandeln können dafür sorgen, dass der Teig nicht richtig zusammenhält.
Meine Tipps: Gib zunächst einen Teelöffel Wasser oder ein bisschen mehr Eiweiß dazu und knete vorsichtig nach. Wird der Teig dann geschmeidig, bist du auf dem richtigen Weg. Achte außerdem darauf, wirklich fein gemahlene Mandeln zu verwenden – damit wird der Teig gleich viel homogener und lässt sich wunderbar ausrollen.
Was mache ich mit dem übrigen Eigelb?
Für die klassischen Zimtsterne brauchst du nur das Eiweiß – das Eigelb bleibt also erstmal übrig. Aber keine Sorge: Das wird natürlich nicht weggeworfen! Es gibt so viele tolle Rezepte, in denen nur Eigelb gebraucht wird. Wie wäre es zum Beispiel mit meinem schnellen Eierlikör ohne Kochen? Oder der himmlisch einfachen Mousse au Chocolat? Perfekt, um nichts zu verschwenden und gleich noch ein Extra-Dessert zu zaubern.
Für noch mehr Ideen, schau gerne in die Kategorie Eigelb-Verwendung hier auf dem Blog.
Zimtsterne - so gelingen sie einfach & saftig

Zimtsterne - so gelingen sie einfach und saftig
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Zutaten
Für den Mandelteig
- 2 Eiweiß, Gr. M (Raumtemperatur) (1 Eiweiß = ca. 33 g)
- 1 Prise Salz
- 150 g Puderzucker (gesiebt, falls klumpig)
- ½ TL Vanille-Essenz oder Vanillezucker
- ca. 280 g fein gemahlene Mandeln
- 1 ½ TL Zimt
- 1 Msp. Instant Espressopulver
Für die Glasur
- 1 Eiweiß, Gr. M (Raumtemperatur)
- 1 kl. Prise Salz
- 90 g Puderzucker gesiebt
Anleitung
Mandelteig herstellen
- Eiweiß mit Salz schaumig schlagen, dann den Puderzucker löffelweise dazugeben. Vanille-Essenz ebenfalls unterrühren. Auf höchster Stufe weiterschlagen, bis der Eischnee Spitzen zieht (das dauert ca. 5 Min.)2 Eiweiß, Gr. M (Raumtemperatur) | 1 Prise Salz | 150 g Puderzucker | ½ TL Vanille-Essenz

- Nun den Großteil der Mandeln, Zimt und Espressopulver langsam unter den Eischnee rühren. Die restlichen Mandeln vorsichtig unterkneten (nur soviel Mandeln nehmen, bis der Teig kaum noch klebt). Mit Frischhaltefolie abgedeckt mindestens 2 Stunden - gerne über Nacht - kühl stellen.ca. 280 g fein gemahlene Mandeln | 1 ½ TL Zimt | 1 Msp. Instant Espressopulver

Sterne ausstechen
- Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Frischhaltefolie auf der Arbeitsfläche auslegen. Teig draufgeben, mit einer weiteren Folie abdecken und mit den Händen zunächst flach auseinander drücken. Dann mit dem Teigroller ca. 8 mm dick ausrollen. Zum Ausrollen kannst du die obere Folie entweder abnehmen oder drauflassen - wie es dir lieber ist.

- Mit dem Plätzchen-Ausstecher dicht an dicht Sterne ausstechen. (Damit der Teig nicht am Ausstecher hängen bleibt, zwischendurch in kaltes Wasser tauchen). Sterne auf das Backblech legen. Teigreste erneut zusammenkneten, ausrollen und weiter Sterne ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Glasieren und Backen
- Ofen auf 120 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft ist nicht empfehlenswert). Die Menge reicht für 2 Bleche, diese nacheinander backen, nicht gleichzeitig.
- Eiweiß mit Salz schaumig schlagen, dann den Puderzucker nach und nach zugeben und auf höchster Stufe weiterschlagen, bis die Masse cremig ist und glänzt. Das dauert ca. 4-5 Minuten. Auf jeden Stern einen großzügigen Klecks Glasur in die Mitte setzen und mit einem Silikonpinsel nach außen hin verstreichen. (Die Glasurmenge ist reichlich bemessen, sie lässt sich gut verstreichen und verläuft sehr schön).1 Eiweiß, Gr. M (Raumtemperatur) | 1 kl. Prise Salz | 90 g Puderzucker

- Blech auf die unterste Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 22-24 Min. backen - das Eiweiß muss weiß bleiben. Nicht zu lange backen, die Zimtsterne sollen in der Mitte noch weich sein, denn sie härten erst nach dem Backen aus. (Backzeit und Temperatur ggf. anpassen.)

- Lass die Zimtsterne auskühlen und bewahre sie in einer verschlossenen Blechdose an einem kühlen Ort auf. Zwischen die Lagen legst du am besten Backpapier oder Butterbrotpapier, damit sie nicht zusammenkleben oder das Baiser beschädigt wird.Lass dir die wunderschönen, köstlichen Zimtsterne gut schmecken! ✨

Marias Tipp
Persönliche Notizen
Hast du das Rezept ausprobiert?
Dann schreib mir gerne in den Kommentaren, wie du damit zurechtgekommen bist – deine Tipps und Erfahrungen sind Gold wert!
Und wenn’s dir geschmeckt hat, freue ich mich riesig über eine Sterne-Bewertung. Fünf Sterne zeigen, dass es dir richtig gut geschmeckt hat – und helfen auch anderen bei der Auswahl. Herzlichen Dank!
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2 Kommentare
Lecker, weich und tolle Tipps obendrein!
Dankeschön, liebe Antje! Ich freue mich, dass mein Zimtsterne-Rezept so gut angekommen ist.🌟❤️
Liebe Grüße, Maria